Freundschaft auf Augenhöhe

Am Sonntag fand wieder unsere Bergmesse der Seelsorgeeinheit Heimat-Bischof-Sproll in Berg-Schweinhausen bei der Kapelle statt.

Foto: E. Simon

Das Wetter war dieses Mal durchwachsen: Der Himmel war bewölkt und zwei Mal gab es einen kurzen Regenschauer. Dennoch kamen viele Besucher, die meisten gut ausgestattet mit Regenschirmen. Und nicht wenige sind dabei sogar zu Fuß in einer Sternwallfahrt auf den Berg gepilgert.  

Fortiter in Fide – so lautete das diesjährige Motto. Es war der Wahlspruch des Namensgebers unserer Seelsorgeeinheit, Bischof Sproll, und heißt übersetzt „Tapfer im Glauben“. Darauf ging Pfarrer Sauter in der Predigt ein: Heute brauche es Mut, den Glauben zu wagen. Den Glauben an einen persönlichen Gott, an einen Gott, der uns eine Freundschaft auf Augenhöhe anbietet – denn „ich nenne Euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde“ (Joh 15,15).

Im Anschluss an die Bergmesse gab es einen kleinen Imbiss auf Spendenbasis. Kühle Getränke, Leberkäswecken und Pizzaschnitten fanden guten Absatz. Dieses Mal gab es auch Kaffee, der dankbar angenommen wurde. Der Erlös kommt je zur Hälfte dem Tafelladen Biberach und dem stationären Hospiz in Biberach zugute. Viele fleißige Helfer unterstützten bei der Vorbereitung, der Durchführung sowie beim Auf- und Abbau. Auch die Ministranten aller fünf Kirchengemeinden brachten sich – unter Anleitung von Gemeindeassistent Sebastian Mayr – engagiert ein: Eine große Schar diente am Altar, die Ministranten-Band sorgte für Musik und dann wurde auch noch der Kuchenverkauf gestemmt, um die Mini-Kasse zu füllen.

So war es – trotz des wechselhaften Wetters – ein rundum gelungener Vormittag, der zeigte, dass man mit vereinten Kräften einen wunderschönen Gottesdienst und ein gelungenes Fest auf die Beine stellen kann. 

Frau Isolde Wiest, Vorsitzende des Gemeinsamen Ausschusses, fasste es in ihren Dankesworten so zusammen: „Auch wenn das Wetter uns nicht ganz so hold ist, wollen wir trotzdem feiern, denn bei gutem Wetter kann schließlich jeder ein Fest machen!“